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Über mich

Vita – Meine beruflichen Stationen

Mein Name ist Nicole Hurr und ich komme aus dem Schwarzwald, um genau zu sein aus Offenburg. 

Im Jahr 2020 habe ich mein Fernstudium als Psychologische Beraterin an der Euro-FH in Hamburg erfolgreich abgeschlossen. 

Nach meinem erfolgreichen Abschluss als geprüfte und zertifizierte psychologische Beraterin, habe ich mich im Bereich der systematischen Beratung fortgebildet und weitere Kurse zur positiven Psychologie absolviert. 

Im Februar 2021 habe ich mich selbstständig gemacht und damit auch meine Marke „Heute schon gelebt?“ gegründet.

Seit mehreren Jahren arbeite ich mit meinem ganzheitlichen Beratungsangebot, sowohl online als auch in den Praxisräumlichkeiten des Lahore Institut in Offenburg und berate Einzelpersonen sowie Unternehmen (BGM). 

Neben dem klassischen Setting in der Praxis biete ich auch Walk & Talk Coachings sowie Retreats/Workshops in der Ortenau an.

Ende 2021 habe ich mein Start-up „Glücksglasprinzip – Für mehr Achtsamkeit, Dankbarkeit und Glücksgefühle im Alltag“ gegründet. Mittlerweile ist es lokal und in meinem Onlineshop erhältlich. 

Ich bin Host der Podcasts „EINFACH SEIN. – Dein Meditationspodcast für die Seele“ und „Heute schon gelebt? – Meine verrückte Reise, die Psychologie und großen Fragen des Lebens“ und wirke bei verschiedenen Projekten und Kooperationen rund um die Aufklärung und Entstigmatisierung psychischer Erkrankungen mit. 

Seit April 2024 leite ich zudem einen Meditationskurs im HYGAIA Zentrum in Offenburg. 

Meine Mission 

Der Wunsch als psychologische Beraterin zu arbeiten und damit Menschen zu unterstützen entstand durch meine persönliche Krankheitsgeschichte. 

Ich erzähle und schreibe darüber, weil ich es mir zu meiner Aufgabe und Mission gemacht habe, über psychische Erkrankungen aufzuklären, zu entstigmatisieren und vor allen Dingen Mut zu machen. 

Zum Ausgangspunkt: Mit meiner Autoimmunerkrankung (Hashimoto Thyreoiditis) im Gepäck hat sich im Juli 2014 mein gesamtes Leben von einem Tag für immer verändert. 

Auf einem Kurztrip erlebte ich ein traumatisches Erlebnis, das mich zutiefst erschütterte. Ab diesem Tag wurde die Angst und Panikattacken zu meinem Lebensbegleiter. 

Ich war nicht mehr in der Lage, meinem Alltag nachzukommen – geschweige denn einen Schritt vor die Haustür zu setzen oder in die Schule zu gehen. Zwischen ersten Psychotherapien, Krankenhausaufenthalten, war mein letzter unumgänglicher Ausweg die Psychiatrie. 

Ich glaubte, dass ich für immer mit der PTBS (Posttraumatische Belastungsstörung), den Dissoziativen Störungen, der Angst, den Anfällen und Depressionen leben müsste. Ein normales Leben schien nicht nur weit weg, sondern schier unmöglich. 

Es folgten sehr intensive Therapien, die mich immer wieder an meine Grenzen brachten. Ich war so oft kurz davor, alles hinzuschmeißen, weil ich schlichtweg nicht mehr konnte. Ich war müde und kraftlos, von den täglichen Flashbacks, Schmerzen und Konfrontationen – eine Spirale, die nicht enden wollte. 

Und dennoch war in mir eine ganz leise Stimme, die mir zuflüsterte, mach weiter. Noch einen Tag. Noch einen Schritt. Und genau das tat ich für ca. 3,5 Jahre in psychotherapeutischer Behandlung. 

Als ich zum ersten Mal wieder ohne Therapie auf mich allein gestellt war, sollte meine Reise so richtig Fahrt aufnehmen und zu meinem größten, verrücktesten und aufregendsten Abenteuer meines Lebens werden! 

Obwohl ich stabil und „anfallsfrei“ war, haben meine negativen und depressiven Gedanken, Glaubenssätze und Nachwirkungen des Traumas dennoch mein Leben dominiert. 

Mit vielen Fragen in meinem Kopf wie: Warum bin ich eigentlich hier? Warum ist mir das passiert? Was steckt eigentlich hinter dem großen Mysterium „Glück“? begann die für mich intensivste und radikal ehrlichste Arbeit an mir selbst. 

Ich begann, die verschiedensten Bücher zu lesen und bin immer tiefer in die Themen der (positiven) Psychologie, Quantenphysik, Neurowissenschaft eingetaucht. Durch Atemübungen und Meditationen entdeckte ich einen tiefen Zugang zu mir selbst. Ich fing an, mich mit dem Hier und Jetzt zu beschäftigen: Was konsumiere ich täglich? (Essen, Trinken, Medien etc.) Wie denke ich? Wie handele ich?

Erst dann verstand ich, wie ich mir jahrelang das Konstrukt meiner Realität aufgebaut habe. Stück für Stück begann ich meine Gedanken neu auszurichten, kraftvolle Gewohnheiten – wie etwa Kraftsport oder Yoga und Rituale (Morgen- und Abendroutine, Wochen- und Monatsreflexionen etc.) – zu integrieren.

Alles, was ich heute tue, kreiere und produziere, ist nicht nur meine Leidenschaft, mein tiefstes Warum, sondern meine Lebensaufgabe. Mein Mantra und meine Marke „Heute schon gelebt?“ stehen genau dafür und sind eine Hommage an mein Versprechen. Ich bin hier für mich, für dich, für die Welt.