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IST GLÜCK EINE AKTIVE ENTSCHEIDUNG ODER ZUFALL?

Sie hat doch immer Glück! Das ist doch alles Zufall! Niemand kann so viel Glück haben!

Vielleicht kennst auch du diese Sätze oder denkst sie manchmal selbst?

Besonders in der aktuellen Corona-Zeit fällt mir immer wieder auf, wie kraftvoll die Macht unserer Gedanken ist und wie wir mit unserer eigenen Haltung unsere Realität erschaffen.

Unsere eigenen Gedanken sind wie Filter (in der Psychologie auch „Sorts“ genannt), die sich über unsere Realität „legen“.

Haben wir eine grundsätzlich positive Haltung, werden wir meistens einen farbenfrohen Filter wählen. Wir sehen die Chancen in einer Krisensituation, können daraus etwas Neues erschaffen, daran wachsen und sogar erblühen. Es fällt uns leichter das Positive in einer Situation zu erkennen, als sich auf das Negative zu fokussieren. Auf der anderen Seite wiederum gibt es Menschen, die eher einen Schwarz-Weiß-Filter über ihre Realität legen, in allen Dingen das Negative suchen und ängstlich in den verschiedensten Situationen reagieren. Vielleicht hast du es selbst auch schon bemerkt, dass es Anderen sichtlich einfacher fällt, positiv zu denken und immer wieder freudige Dinge in deren Leben passieren. Der andere hat immer so viel Glück, denken sich viele. Aber ist das wirklich so? Hat derjenige wirklich mehr Glück oder sieht er die Dinge einfach nur aus einer anderen Perspektive?

Unser Glück setzt sich aus drei verschiedenen Komponenten zusammen (Modell von Sonja Lyubomirsky):

Unserem genetischen Fixpunkt (Veranlagungen), der 50 Prozent ausmacht, 10 Prozent durch die äußeren Umstände (ja richtig gehört, nur 10 Prozent). Die fehlenden 40 Prozent liegen vollkommen in unseren Händen und können aktiv von uns beeinflusst werden. Dieser entscheidende prozentuale Anteil wird von unserem individuellen Denken und Handeln beeinflusst. Das heißt, es hängt von unseren täglichen Gedanken, unserer Haltung sowie unseren meist unterbewussten Glaubenssätzen ab.

In manchen Situationen haben wir nicht die Kontrolle über die Dinge, die uns widerfahren, manchmal liegt es einfach nicht in unserer Hand. Aber worüber wir immer und wirklich immer (!) in jeder Situation die Kontrolle haben, sind unsere eigenen Gedanken und wie wir darauf reagieren. All das, was du von dir selbst, deinen Mitmenschen und der Welt glaubst, kreiert letztendlich deine Realität, die du jeden Tag aufs Neue lebst.

Wie können wir also diese 40 Prozent beeinflussen, um z. B. von der aktuellen Situation nicht aus der Bahn geworfen zu werden? Ganz einfach indem wir bspw. aktiv positive Gedanken pflegen.

Dazu möchte ich dir heute zwei kleine Übungen vorstellen:

1. Wenn du dich das nächste Mal selbst dabei ertappst, wie dich eine Situation aus der Bahn wirft oder du in deiner Gedankenspirale gefangen bist, versuche diese Gedanken ganz bewusst wahrzunehmen und dich in diesem Moment zu fragen: „Was kann ich geniales aus dieser Situation mitnehmen oder erschaffen?“ Je öfter du versuchst, die positiven Aspekte zu suchen / sehen und dein gewohntes Gedankenkonstrukt unterbrichst, desto natürlicher werden positive Gedanken und es können neue neuronale Verbindungen entstehen.

2. Die zweite Übung ist ganz simpel: Schreibe dir täglich drei Dinge auf, für die du dankbar bist. Jeden Tag aufs Neue erschaffst du dir ganz bewusst positive und dankbare Gedanken.

Richtest du deinen Fokus bewusst auf das Positive, so wirst du es immer finden.

In Liebe Nicole

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